Buch-Community www.booksmilers.com geht an den Start!

Januar 24, 2008

Booksmilers

„Take a look behind the book“ lautet der Slogan unserer neuen Buch-Community www.booksmilers.com. Das junge Social Network vernetzt lesebegeisterte Menschen rund um Bücher. So kann nach kostenloser Anmeldung jedes Mitglied einfach und schnell eigene Internet-Buchregale erstellen, gelesene und noch nicht gelesene Bücher in das Regal stellen und anderen Booksmilers zeigen, was man gern liest! Nach dem Motto „Du bist was Du liest“ kann man anderen Mitgliedern ins Buchregal schauen, eigene Bücher verwalten und eigene Texte schreiben, sowie die klassischen Community Features wie Nachrichten, Profil, Gruppen etc. nutzen.

Homepage-Besitzer erhalten zusätzlich ein Buchregal-Widget, das sie auf ihrer eigenen Website einsetzen können.

Wer steckt hinter Booksmilers?

Das Konzept und die technische Implementierung wurde von uns bzw. der Firma Coloneo realisiert. Das Marktwissen und die Vermarktung der Site trägt BrunoMedia – in Person der ehemalige Chef-Redakteur von Capital, Ralf-Dieter Brunowsky bei. Zusammen haben wir die Firma Booksmilers Ltd. gegründet.

Als Booksmilers-Gesicht haben wir Mia Florentine Weiss gewonnen, die aus der Raffaello Werbung bekannt ist (Stichwort „German Kleinigkeit“) und selbst bereits drei Gedichtbände verfasst hat.

Wir erfreuen uns schon heute an den wachsenden Besucherzahlen und der Lesebegeisterung Deutschlands. Für neue Ideen haben wir natürlich immer ein offenes Ohr – gern hier per Kommentar oder alternativ per E-Mail.


Nokia spürt Macht der Verbraucher – Web 2.0 goes Reality

Januar 20, 2008

Nachdem sich Nokia dazu entschlossen hat, das Werk in Bochum zu schließen und damit ca. 2.300 Mitarbeiter sowie weitere 1000 Leiharbeiter auf die Straße zu setzen, schließen sich zahlreiche Verbraucher und Mediengesellschaften zusammen, um Nokia zu boykottieren.

Binnen wenigen Stunden formieren sich allein in StudiVZ knapp 300 Gruppen, die sich gegen Nokia aussprechen und zum Massen-Boykott aufrufen. Die Politik apelliert zwischen den Zeilen ebenfalls an die Verbraucher, ein Zeichen zu setzen. Allerdings erschleicht sich hier schnell das Gefühl, daß das Thema medienwirksam aufgeschnappt und ausgeschlachtet wird, um Wähler zu sammeln. Frech finde ich einen Aufruf der SPD, die auf einer Webseite E-Mail Adressen für einen Newsletter zum Thema Nokia-Boykott sammelt (diese Seite verlinken wir hier auch nicht!). 

Radiosender wie der WDR spielen eigene Anti-Nokia Werbespots. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, welche Macht die Konsumenten bereits bewiesen haben, als es 1995 um Shell und die Diskussion über die Versenkung einer Öl-Plattform ging. Knapp 50% Umsatzeinbruch hatte die Fehlentscheidung des Unternehmens damals zur Folge.

 Ich habe jahrelang Nokia Handys bevorzugt, aber diese antisoziale Politik des Unternehmens hat auch mich dazu bewegt, keine Nokia Handys mehr zu kaufen. Schließlich haben wir es im Mobilmarkt nicht mit Monopolisten zu tun. Allerdings sollten wir ein Problem bei der neuen Handy-Auswahl nicht außer Acht lassen: Motorola hat sich in Deutschland verabschiedet, und Siemens bzw. BenQ brauchen wir gar nicht zu erwähnen. Deutschland ist als Produktionsstandort nach wie vor problematisch – trotzdem sollte eine solche Entscheidung von Nokia einen wesentlich längeren Vorlauf und eine ehrlichere Kommunikation bedingen!

Wir freuen uns über Kommentare, die interessante Web 2.0 Nokia Boykott Seiten posten. Schauen wir mal, wie stark das Netz das finnische Unternehmen aus der Bahn wirft.


1,1Milliarden Werbebudget 2007 in Deutschland – Wo bleiben die Communities?

Januar 16, 2008

Laut Nielsen Research haben die Deutschen im Jahr 2007 ca. 1,1 Milliarden Euro für Werbung ausgegeben. Was hat das nun mit Communities zu tun? Das Problem vieler zum Teil neuer Business Cases für Communities kränkelt an den fehlenden Erlöskomponenten. Die meisten verdienen simpel Geld mit Werbung. Die Zahl von 1,1 Milliarden mag dem ein oder anderen Startup Hoffnung schenken, aber in Zukunft sollten Web 2.0 Seiten ausgeklügeltere Business Modelle haben als die Einblendung von vielleicht zielgruppenorientierter Werbung.

 Wenn schon Social Commerce, dann auch richtig. Die Vernetzung von Menschen und die Motivation, gemeinsam zur Community etwas beizutragen, sind eine enorm wichtige Voraussetzungen. Social Commerce setzt an der Vernetzung an: Die Analyse von Beziehungen zwischen den Community Mitgliedern bringt erst die Möglichkeit mit sich, authentische Verkäufe von Mitglied A zu Mitglied B zu generieren. Dahinter steht eine Datenbank an Produkten, die man bereits heute aus Affiliate Systemen oder großen Shops andocken könnte. Wirklich interessant wird es für große Unternehmen, die über große Artikelbestände verfügen und über eine Community ein neues Werkzeug haben, um Produkte zu verkaufen. Gleichzeitig erhält der bisherige Verkauf eine zunächst zusätzliche und später völlig neue Aufgabe und Ausrichtung – wir sprechen in diesem Zusammenhang vom Enterprise 2.0.

 Die Frage, die im Raum stehen bleibt, ist die nach dem zukünftigen Bedürfnis des Marktes nach Communities:

Brauchen wir weitere Communities? Und brauchen Unternehmen Communities, um Kunden zu binden oder sogar ihren Gewinn zu erhöhen?

Wir sind der Meinung, daß erst jetzt in der Unternehmenswelt ganz langsam verstanden wird, was Web 2.0 tatsächlich für Auswirkungen auf die Beziehung zum Kunden und damit auf das Unternehmen an sich haben wird. Nur wenige Unternehmen wie AOL, Siemens oder BASF haben begonnen, mit Web 2.0 Komponenten wie Blogs zu experimentieren. Hier wird sich einiges tun!


Buch „Verkaufsweg Social Commerce“ erschienen

Januar 14, 2008

Unser neues Buch „Verkaufsweg Social Commerce – Blogs, Podcasts, Communities – Wie man mit Web 2.0 Marketing Geld verdient“ ist erschienen. Wir haben recherchiert, wer es in der Web 2.0 Ära bereits geschafft hat, (endlich) Geld zu verdienen. Nach einem Marktüberblick haben wir analysiert, welche Erfolgsfaktoren und welche Erlöskomponenten eingesetzt werden können. Schließlich entwickeln wir Szenarien, wie Online-Communities optimal mit Online-Shop Systemen kombiniert werden können, um im Sinne des Social Commerce die Sozialisierung von Käufen zu erreichen.

Natürlich erklären wir auch, welche Web 2.0 Instrumente überhaupt existieren und wie diese eingesetzt werden können.

Ein Kapitel haben wir den Auswirkungen auf Unternehmen gewidmet. Welche organisatorischen Auswirkungen hat das Mitmach-Netz? Wie können Unternehmen die Generation Enterprise 2.0 für sich nutzen, um eine zeitgemäße Ausrichtung zu erreichen? Konkret durchleuchten wir den Tourismus-Markt, da wir bereits mit unserem Unternehmen Holiday-Smilers GmbH & Co. KG Erfahrungen im Tourismus 2.0 gemacht haben.

Die Quint-Essenz des Buchs ist klar: Der Kunde ist endlich König, weil er im Web 2.0 die Macht dazu hat!

Wir freuen uns über Kommentare zum Buch und Anregungen, welche Themen wir in unserem nächsten Buch aufnehmen sollten. Natürlich freuen wir uns auch über jede Kritik – ob positiv oder negativ – schließlich leben wir im Web 2.0  ; )

Buchcover_SocialCommerce