Buch „Verkaufsweg Social Commerce“ erschienen

Januar 14, 2008

Unser neues Buch „Verkaufsweg Social Commerce – Blogs, Podcasts, Communities – Wie man mit Web 2.0 Marketing Geld verdient“ ist erschienen. Wir haben recherchiert, wer es in der Web 2.0 Ära bereits geschafft hat, (endlich) Geld zu verdienen. Nach einem Marktüberblick haben wir analysiert, welche Erfolgsfaktoren und welche Erlöskomponenten eingesetzt werden können. Schließlich entwickeln wir Szenarien, wie Online-Communities optimal mit Online-Shop Systemen kombiniert werden können, um im Sinne des Social Commerce die Sozialisierung von Käufen zu erreichen.

Natürlich erklären wir auch, welche Web 2.0 Instrumente überhaupt existieren und wie diese eingesetzt werden können.

Ein Kapitel haben wir den Auswirkungen auf Unternehmen gewidmet. Welche organisatorischen Auswirkungen hat das Mitmach-Netz? Wie können Unternehmen die Generation Enterprise 2.0 für sich nutzen, um eine zeitgemäße Ausrichtung zu erreichen? Konkret durchleuchten wir den Tourismus-Markt, da wir bereits mit unserem Unternehmen Holiday-Smilers GmbH & Co. KG Erfahrungen im Tourismus 2.0 gemacht haben.

Die Quint-Essenz des Buchs ist klar: Der Kunde ist endlich König, weil er im Web 2.0 die Macht dazu hat!

Wir freuen uns über Kommentare zum Buch und Anregungen, welche Themen wir in unserem nächsten Buch aufnehmen sollten. Natürlich freuen wir uns auch über jede Kritik – ob positiv oder negativ – schließlich leben wir im Web 2.0  ; )

Buchcover_SocialCommerce

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Social Commerce mit Handeln.de? Ein paar kritische Fragen!

November 29, 2007

Die neue Social Commerce Plattform Handeln.de ist soeben an den Start gegangen. Vielleicht sollten wir noch einmal hinterfragen, was mit Social Commerce eigentlich gemeint ist. Wir verstehen unter Social Commerce kurz ausgedrückt die Sozialisierung von Verkäufen, d.h. der Kunde wird zum Verkäufer und verkauft Produkte authentischer an seine Bekannten. Mit Handeln.de kann der User einen oder mehrere eigene Shops aufsetzen, indem er sich zunächst für einen Shopnamen entscheidet, dann auf ein Template zurückgreift, das man aus einer kleinen Anzahl auswählen kann und schließlich Kategorien und Produkte zu seinem Shop hinzufügt.

 Soweit, so gut. Handeln.de hat im Hintergrund bereits Kontakte zu großen Online-Shops geknüpft, um so auf diese Produkte zugreifen zu können. Das Endprodukt ist aber nur vom Aussehen ein eigener Shop – sobald sich der Kunde in Ihrem neuen Shop für den Kauf eines oder im besten Fall mehrerer Produkte entscheidet, verläßt er Ihren Shop wieder und muß sich bei jedem Partnershop neu registrieren. Damit gehen für Sie als „Shop“-Anbieter zwei wichtige Aspekte verloren:

1. Kundenbindung kann nicht stattfinden. Wo ist denn das Thema „Social“?

2. Keine Bequemlichkeit aus Kundensicht.

Letzlich bietet Handeln.de eine bequeme Form der Affiliate Werbung, sozusagen für jedermann. Das Zusammenbauen des Shops ist wirklich bequem. Sinnvoll kann es sein, einen Shop an eine Community zu hängen, damit Sie auf diese Weise Ihre Kunden binden und je nach Thema auf verschiedene Produkte aus „Ihrem“ Shop verweisen können. Wir werden testweise mit einer Jen-Go Community Lösung aus dem Hause Coloneo.com eine Verquickung der beiden Systeme testen.

Bleibt am Ende noch die Frage offen: Sind die Produkte denn preislich ok?