Web 2.0 Glossar

Adsense

AdSense ist ein Dienst, der Werbeanzeigen gegen Entgelt auf eigenen Webseiten platziert. Es ist somit ein Gegenstück zu Google AdWords. Die Auswahl der Anzeigen ist inhaltsbezogen und wird automatisch durch Google erzeugt. Der Seitenbetreiber kann jedoch bestimmte Anzeigen, wie die seiner Konkurrenten, ausschließen.

Ad Words

ist eine Form der Internetwerbung, die durch den Suchmaschinenbetreiber Google eingeführt wurde. Google Adwords sind vierzeilige Text-Annoncen, die bei der Eingabe eines Suchwortes in einer Spalte rechts neben, teilweise auch über den Ergebnissen eingeblendet werden und eine Ergänzung zum Suchergebnis darstellen sollen. Andere Suchmaschinen haben das AdWords-Konzept mittlerweile aufgegriffen (s. Sponsorenlinks).

Die Adwords-Textanzeigen sind durch die Spaltenüberschrift „Anzeigen“ von den nichtkommerziellen Suchergebnissen abgegrenzt und optisch weit weniger aggressiv als die bei vielen anderen Suchmaschinen üblichen Einblendung von Werbebannern; bisweilen bieten sie dem Benutzer bessere Resultate als die eigentlichen Suchergebnisse. Außerdem können diese Anzeigen als AdSense auch auf Webseiten anderer Anbieter angezeigt werden.

Affiliate Links

Sind Werbelinks die von Betreibern einer Internetseite (Website, Blog, Community) auf dieser eingebunden werden können. Der Werbende zahlt dem Besitzer der Seite für jeden auf den Link eingegangenen Klick, Anmeldungen oder Käufe einen gewissen, vorher festgelegten, Geldbetrag. Werbender und Website-Betreiber werden meist über einen Vermittler zusammengebracht. So haben beide einen Vorteil, der Werbende profitiert von der Besucherzahl der fremden Website und hat dabei ein geringeres Risiko (er zahlt nur für tatsächlich eingegangene Klicks und nicht für theoretisches Potential). Der Website-Betreiber hat eine zusätzliche Einnahmequelle.

Affiliate Marketing

Affiliate Marketing kann teilweise als eine Form des Internet-Marketings angesehen werden. Es bezeichnet eine Art des Marketings in der eine Website genutzt wird, um die Benutzer auch zu einer anderen zu führen. Grundlegend wird hierbei ein Affiliate Link in eine Website, zusammen mit einer Werbebotschaft, eingebunden und interessierte Nutzer gelangen über diesen Link zur Website des Werbenden. Auf dieser kann dann ein konkretes Angebot oder reine Produktinformation stehen. Der Webseitenbetreiber wird für eingegangene Klicks, Anmeldungen oder Käufe bezahlt. Beim Affiliate Marketing wird versucht für jedes Werbeangebot die passenden Websites zu finden.

Asymmetrische Information

Asymmetrische Information ist ein Zustand, in dem zwei Parteien, welche geschäftlich miteinander in Verbindung treten wollen, nicht über dieselben Informationen verfügen. Dadurch können Probleme vor allem für die uninformierte Partei entstehen (Prinzipal – Agent Theorie).

Awareness

(engl. „Bewusstsein“ oder „Gewahrsein“, auch übersetzt als „Bewusstheit“, zur Betonung der aktiven Haltung, ferner auch „Aufmerksamkeit“) bezeichnet das Bewusstsein gegenüber einem Sachverhalt. Der Begriff wird als anglizistisches Fachwort in verschiedenen Zusammenhängen auch in der deutschen Sprache verwendet:

context Awareness: Bewusstsein einer Anwendung eines Computers für alle Eigenschaften ihrer Umgebung. Als Unterformen gelten:

Change Awareness: Bewusstsein für Änderungen des

Datenbestandes.

Collaboration Awareness:, Bewusstsein für den Einsatzzweck „Anwendung für Gruppenarbeit“.

Gaze Awareness: Bewusstsein für die Blickrichtung des Benutzers.

Location Awareness: Bewusstsein für den Standort.

Back-end

Back-end bezeichnet die Komponenten und Features einer Community, die für Verwalter und Administratoren gedacht sind.

Blog(ing)

Ein Blog, oder Webblog ist eine Internetseite bei der ein oder mehrere Autoren in gewissen Zeitabständen ihre Meinung zu einem gewissen Thema oder ihre Erlebnisse wiedergeben. Die Leser des Webblogs haben die Möglichkeit einzelne Beiträge zu kommentieren und sich so weiter mit dem Thema auseinanderzusetzen. Der Blog kann auch als Marketinginstrument eingesetzt werden, indem dort Neuigkeiten zu gewissen Produkten oder dem Unternehmensalltag und ähnlichem hinterlassen werden. Blogging ist das Verfassen solcher Websites und erfreut sich derzeit großer Beliebtheit, da zahlreiche Websites es mittlerweile jedem möglich machen einfach und schnell einen Blog zu beginnen. Ein großer Vorteil (bei falscher Anwendung des Blogs allerdings auch Nachteil) ist das unmittelbare Feedback, welches durch die Kommentare ermöglicht wird. Leser können die Kommentare anderer Nutzer einsehen und darauf aufbauend selbst kommentieren. In gewisser Weise hat der Blog somit Ähnlichkeit mit einem Forum.

Buzzword

Englisch für „Modewort“. Einige solcher Wörter setzen sich durch, andere verschwinden genau so schnell, wie sie aufgetaucht sind.
Beispiele sind Extranet, Electronic Commerce, Portal-Site, Online Advertising, Y2K, Outsourcing.
In der Regel wichtig klingende Worte, meist technischen Ursprungs. Auch gerne benutzt,
– um Laien zu beeindrucken,

– um bei Vorträgen mit Phrasen das Publikum zu beeindrucken (Referent als „Folienkünstler“ oder „Dampfplauderer“)

– oder für Marketingzwecke Altbekanntes durch Umbenennung interessanter und neu erscheinen zu lassen („Ortsgespräch“ in „City-Call“). Wenn z.B. der Begriff „E-Commerce“ schon von der Konkurrenz belegt ist, erfindet man einfach „E-Business“.

Cache

Der Cache ist ein Zwischenspeicher, durch ihn werden Daten aus dem Internet für einen späteren Zugriff auf der Festplatte abgelegt. Dadurch ist der Zugriff darauf später nicht nur schneller sondern es wird auch unnötiger Traffic vermieden.

Cluster

Ein Computercluster, meist einfach Cluster (von engl. cluster – Schwarm, Gruppe, Haufen), bezeichnet eine Anzahl von vernetzten Computern, die von außen in vielen Fällen als ein Computer gesehen werden können. In der Regel sind die einzelnen Elemente eines Clusters untereinander über ein schnelles Netzwerk verbunden. Ziel des „Clustering“ besteht meistens in der Erhöhung der Rechenkapazität oder der Verfügbarkeit gegenüber einem einzelnen Computer. Die in einem Cluster befindlichen Computer (auch Knoten oder Server) werden auch oft als Serverfarm bezeichnet.

Collaborative Tagging

Siehe „Social Tagging“

Community Building

Der Begriff Community Building umfasst alles was zur Erstellung und Instandhaltung einer Community wichtig und erforderlich ist, z.B. Wie baue ich eine Community auf? Wie bringe ich eine Community zum laufen? Wie pflege ich eine wachsende Community?

Community Management

Community Management ist die funktionale Kontrolle von Systemen durch Communities oder deren Vertreter. Oft, aber nicht zwangsläufig beinhaltet CM Elemente der Community-Eigentümerschaft und Einbindung in tagtägliche Abläufe und Instandhaltung. CM ist in besonderem Maße von der Klarheit der Rechteverteilung abhängig.

Community Marketing

Beim Community Marketing wird eine Online-Community gezielt als Marketing-Instrument eingesetzt. Dies kann geschehen durch:

    1. Erstellung einer unternehmenseigenen Community
    2. Förderung und Sponsoring anderer erfolgreicher Communities in der entsprechenden Branche

Der Vorteil des Community Marketings besteht darin, dass eine Nutzergruppe langfristig gebunden wird und Zugriff auf wichtige marktrelevante Daten wie die Profile der Kunden erlaubt wird. Durch den Austausch der Kunden innerhalb der Community erfährt das betreibende Unternehmen auch einiges über Wünsche und Vorlieben der Kunden und erhält ein direktes Feedback. Zudem ist die Zielgruppe in der Community angemeldet und kann deshalb bei Marketing Kampagnen einfach und schnell erreicht werden. Durch den gesetzten Themenschwerpunkt der Community sind zudem kaum Streuverluste vorhanden. Gut geplantes Community Marketing ist daher ein effektives Marketing Instrument.

Computer-Mediated-Communication (CMC)

Bezeichnet die Art von Kommunikation bei der ein oder mehrere über ein Netzwerk verbundene Computer genutzt werden

Cookie

Ein Cookie ist eine von einer Website kommende Information die im Webbrowser gespeichert und bei nochmaligen Aufrufen der Website zurückgesendet werden kann. Ein häufiges Beispiel für solche Cookies sind Passwörter die nicht bei jedem Aufruf der Website erneut eingegeben werden sollen.

Cross-selling

Cross-Selling bezeichnet den Verkauf von zusätzlichen ergänzenden Produkten bzw. Dienstleistungen. Angewandt auf Online Communities wäre das zum Beispiel eine Urlaubscommunity die auch Reisen anbietet. Dahinter steht die Idee, den ganzen Bedarf des Kunden abzudecken und ihn durch bereits bestehendes Interesse an einem Produkt des Unternehmens zum Kauf eines weiteren zu führen.

CSCW (computer supported cooperative work)

CSCW bedeutet Computergestützte Gruppenarbeit und hat die Steigerung der Effizienz von Gruppenprozessen unter Hilfenahme von allen zur Verfügung stehenden Mitteln im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien zum Ziel.

Cybermediaries

Ein Kunstwort aus Cyberspace und Intermediaries, bezeichnet neue Handels- oder Informationsmittler auf dem Internet. Cybermediaries (intermediaries in cyberspace) sind Unternehmen, die als Vermittler zwischen Angebot und Nachfrage ausschließlich im Internet auftreten. Cybermediaries erfüllen verschiedene Funktionen wie Komplexitätsreduktion (Koordination von marktlichen Transaktionen), Optimierung (effektive und effiziente Gestaltung von Transaktionen), Vertrauensbildung (zuverlässige und sichere Transaktionsabwicklung), Standardisierung (Entwicklung, Weitergabe und Nutzung von Transaktionsstandards).

Data Mining

Beim Data Mining werden wiederauftretende Muster in Datenbeständen gesucht, hierzu wendet man statistisch-mathematische Methoden an. Dadurch können Änderungen im Verhalten der Nutzer (einzelner wie auch der Gesamtheit) erkannt und ausgewertet werden.

Datenbank / Database

In der Theorie versteht man unter Datenbank (engl. database) einen logisch zusammengehörigen Datenbestand. Dieser Datenbestand wird von einem laufenden DBMS (Database Management System) verwaltet und für Anwendungssysteme und Benutzer unsichtbar auf nichtflüchtigen Speichermedien abgelegt. Um einen effizienten Zugriff auf die Datenbank zu gewährleisten, verwaltet das DBMS in der Regel eine Speicherhierarchie, die insbesondere auch einen schnellen Zwischenspeicher (Pufferpool) umfasst. Zur Wahrung der Konsistenz des Datenbestandes müssen sich alle Anwendungssysteme an das DBMS wenden, um die Datenbank nutzen zu können. Allein administrativen Tätigkeiten, wie zum Beispiel der Datensicherung, ist der direkte Zugriff auf den Speicher erlaubt.

Einzelne DBMS-Hersteller verwenden geringfügig voneinander abweichende Begrifflichkeiten dafür, was man genau unter einer Datenbank versteht: entweder alle Daten, die von einem laufenden DBMS bzw. der Instanz verwaltet werden, oder nur die jeweils inhaltlich zusammengehörigen Daten. Bei verteilten Datenbanken gibt es auch im Modell mehrere Datenbanken auf unterschiedlichen Systemen, die miteinander verbunden sind.

DRM

Digital Rights Management (DRM) bezeichnet ein Verfahren, mit dem die Verbreitung von digitalen Medien kontrolliert werden kann. Da das Vervielfältigen von urheberrechtlich geschützten Daten von den Autoren meist nicht erwünscht ist, wurde es nötig, Systeme für die Prävention und den Schutz der Daten vor unautorisierter Vervielfältigung zu erstellen. Ein Beispiel für ein DRM System mit integriertem Vertriebsweg ist der iTunes Music Store, bei dem User Musikstücke oder ganze Alben einkaufen, diese jedoch nur auf dem eigenen Computer mithilfe eines Benutzerschlüssels hören können und somit Vervielfältigung sinnlos wird.

E-Commerce

E-Commerce bezeichnet Handel der über das Internet durchgeführt wird. Dabei kann es sich um den Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen handeln, entscheidend ist, dass die Transaktion online vonstatten geht.

Embedded Player

Ein „Embedded Player“ ist ein in einer Webseite integriertes Abspielprogramm. Ruft man beispielsweise ein Video auf, so wird dieses abgespielt, ohne eine neues Browserfenster zu öffnen.

Enterprise 2.0

Ein „Unternehmen 2.0“ hat in seine Informations-Architektur Web 2.0 – Anwendungen wie Blogs und Wikis eingebaut und bindet diese in sein Geschäftsmodell ein.

Erfahrungsgut

Erfahrungsgut ist ein Gut, bei dem die Qualität erst nach dem Kauf feststellbar ist, also nicht durch Anschauen oder Anfassen erkennbar ist, ob das Produkt für die Zwecke des Käufers geeignet ist. Somit haben Käufer und Verkäufer asymmetrische Informationen, da der Verkäufer die Qualität des Gutes kennt, der Käufer jedoch nicht.

Filesystem

Ein Filesystem (Dateisystem) ist ein Ordnungs- und Zugriffsystem für gespeicherte Daten. Solche Systeme werden normalerweise über ein Betriebssystem wie Windows verwaltet. Die Daten erhalten in der Regel neben einem Namen weitere Attribute die zusätzliche Informationen vermitteln. Dies können u.a. Größe, Dateiendung, Erstelldatum etc. sein.

First Mover Advantage

Bezeichnet den Vorteil den derjenige erhält, der als erster agiert, bzw. einen Markt zuerst betritt. Er setzt die ersten Standards in diesem Bereich, kann den Markt noch formen und hat noch das volle Potential an Neukunden. Bei geschicktem Vorgehen kann er auch langfristig von dem Image als „Innovator“ profitieren.

Flash

Adobe Flash ist eine Software für das Erstellen und Wiedergeben von interaktiven oder nicht-interaktiven Animationen für Internetseiten. Die Einsatzgebiete von Flash sind sehr vielseitig und sind z.B. als Werbebanner, Steuerungsmenüs, in Form von kompletten Flash Seiten oder kurzen Videos vorhanden. Die Animationen können dann vom Enduser durch ein Plugin im Browser abgespielt werden, welches in aktuellen Browsern jedoch bereits enthalten ist und laut Adobe einen Verbreitungsgrad von über 97% besitzt.

Forum

Eine Austauschplattform, oft auch als Diskussionsforum bezeichnet. Hier können sich Personengruppen unterhalten, diese Unterhaltungen und Diskussionen sind meist Thematisch geordnet, aber immer mit einer Überschrift versehen unter der die Unterhaltung stattfindet. Die Nutzer können zum jeweiligen Thema Beiträge verfassen und weitere Nutzer antworten darauf. Ein solches Thema kann über längere Zeiträume bestehen und dient nicht selten auch als Nachschlagewerk. Foren können über Moderatoren verfügen.

Front-end

Front-end bezeichnet die Komponenten und Features einer Community, die für den normalen Anwender gedacht sind.

Groupware

Mit “Groupware” wird eine Software bezeichnet, die die Zusammenarbeit innerhalb einer Community über zeitliche und räumliche Distanz hin unterstützt. Ein Beispiel für „groupware“ sind Wikis, bei denen das Erstellen von Einträgen von mehreren Usern über einen unterschiedlichen Zeitraum geschehen kann.

Internet-Portal

Ist eine Website, die als Anlaufstelle zur Informationsbeschaffung dient. Informationen werden hier gebündelt und dem Nutzer zugänglich gemacht. Sie verfügen über Suchfunktionen. Besonders bekannte Portale sind Yahoo und MSN

Interstitials

Interstitials sind Unterbrechungen, die ein Benutzer beim Betrachten einer Webseite erfährt. Klickt ein Benutzer beispielsweise auf einen Link, kann er zunächst auf eine Werbeseite geführt werden, von wo aus er dann auf den eigentlich gewünschten Inhalt weitergeleitet wird.

IPTV

Internet Protocol Television (IPTV) bezeichnet die digitale Übertragung von Multimediadiensten wie Fernsehen, Video, Audio, Texten, Bildern oder Daten mit der Hilfe von IP-basierter Netze

Joost

Joost ist ein Programm, das durch Nutzung von P2P Technologie Videos oder sogar TV Sendungen über das Internet verbreiten kann. Das bedeutet, die Inhalte werden zunächst auf mehrere Knoten verteilt, von denen aus neue User die Videos herunterladen und dann wiederum bei der Verbreitung helfen. Damit unterscheidet sich Joost grundlegend von z.B. Youtube und Thatvideosite, die eine zentrale Serverstruktur nutzen. Derzeit befindet sich das Programm noch in der Entwicklung, obwohl es bereits verfügbar ist und genutzt werden kann.

Keyword

Siehe Tag

Kritische Masse / Critical Mass

Ist die Anzahl an Mitgliedern, ab der eine Community „eigenständig“ funktionieren kann. Wenn die kritische Masse erreicht ist, wächst die Nutzerzahl exponentiell an, da der Nutzen der Community mit jedem hinzugekommenen Mitglied für weitere potentielle Mitglieder ansteigt.

Lead

im Internet Affiliate Marketing eine durch einen Merchant (auch Advertiser) definierte Transaktion, zum Beispiel die Teilnahme an einem Gewinnspiel, eine Neukundenregistrierung oder die Anmeldung für einen Newsletter, die dem Vermittler (auch: Publisher oder Affiliate) vergütet wird.

Log-Analyse

Vorgang zur Erstellung von Statistiken über Benutzer einer Webseite bzw. Community.

Lurker

Lurker bezeichnet den Teil der Internetgemeinschaft oder Community der sich nicht aktiv am Community Leben beteiligt. Er liest lediglich mit, ist damit zwar stets auf dem Laufenden, trägt aber selbst nichts Eigenes bei.

Mashup

Informationen, die durch das Zusammenfügen von Daten zweier verschiedener Quellen erstellt werden

Member Lifetime Circle

Abgeleitet vom im Marketing gebräuchlichen Product Lifetime Circle bezieht sich der Member Lifetime Circle auf die Mitglieder einer Community. Hierbei wird davon ausgegangen, dass das Interesse der Nutzer am Community Leben anfangs ansteigt, nach einer gewissen Zeit einen Höhepunkt erreicht und schließlich wieder abfällt. Je nach Art und Aufbau der Community kann dieser Vorgang unterschiedlich lange dauern. Durch gutes funktionierendes Community Management kann er allerdings weiter in die Länge gezogen werden. Bei schlecht funktionierendem Community Management kann er sich unter Umständen stark verkürzen.

Mobile Communities

Mobile Communities sind Web-Communities die durch Einbindung von mobilen Lösungen, also Zusatzanwendungen für das Mobiltelefon oder allgemeine Verfügbarkeit über den Internetzugang des Mobiltelefons, auch mobil zugänglich werden. Der Nutzer ist dabei nicht mehr nur darauf angewiesen an einem stationären Computer mit der Community zu interagieren, sondern kann auch unterwegs, also möglichst „immer und überall“ auf die Community zugreifen.

MPEG

MPEG oder Moving Pictures Expert Group ist eine Arbeitsgruppe von Experten, die Standards im Bereich Video- und Audiokompression entwickeln. Normalerweise wird jedoch mit dem Begriff „MPEG“ der weltweit genutzte MPEG Videocodec gemeint. Mithilfe dieses Codecs können Videos komprimiert und somit das Downloaden im Internet erleichtert werden.

Online Marketing

Oder auch „Internet Marketing“ ist Werbung die über das Internet ausgeführt wird. Dabei kann man sich für verschiedene Werbemittel entscheiden. Ein großer Vorteil des Online Marketings besteht darin, dass er über Klick-Raten direkt messbar wird. Verschiedene Formen des Online Marketings sind E-Mail Marketing, Bannerwerbung, Sponsoring oder AdWords.

Open Source

Als Open Source bezeichnet man Software, bei welcher der Quellcode offen gelegt und für Interessierte frei zugänglich ist. Weiterhin kann derartige Software beliebig weiterverarbeitet werden und ist für jeden frei nutzbar. Bekannte Open Source Software sind das Betriebssystem Linux und der Webbrowser Mozilla.

Peer-to-Peer (P2P)

Bezeichnet ein Netzwerk oder andere Technologien, mit deren Hilfe Benutzer Dateien direkt untereinander austauschen können, ohne einen zentralen Server zu benötigen. Das bedeutet, am Anfang steht ein User, der einen Inhalt an einen oder mehrere andere weitergibt, diese wiederum verteilen den Inhalt nun an viele andere weiter und so kann nach dem Schneeballsystem in kurzer Zeit eine enorme Verbreitung erreicht werden.

Pis (Page Impressions)

Bezeichnet den Abruf einer Einzelseite innerhalb einer Website

Placement

Beim Placement werden Werbebotschaften in Websites eingebunden.

Plattform

(siehe Forum)

Podcasting

Podcasting bezeichnet das Produzieren und Anbieten von Mediendateien (Audio oder als Video-Podcast) über das Internet. Das Kofferwort setzt sich aus den beiden Wörtern iPod und Broadcasting zusammen. Ein einzelner Podcast ist somit eine Serie von Medienbeiträgen (Episoden), die über einen Feed (meistens RSS) automatisch bezogen werden können. Man kann Podcasts als Radio- oder Fernsehsendungen auffassen, die sich unabhängig von Sendezeiten konsumieren lassen.Podcasting wäre so als Teilbereich von Video/Audio on Demand zu betrachten. Jedoch stehen letztere Begriffe eher für kostenpflichtige und durchsuchbare Dienste, während „Sender“ (im Jargon „Feeds“ genannt) Podcasts in aller Regel kostenlos und in einer vom Konsumenten ausgewählten Menge nach und nach in neuen Folgen anbieten.

Pop-Under

Im Gegensatz zum Pop-up fügt sich das Pop-under im Hintergrund ein, und wird somit meist erst nach dem Schließen der Webseite bemerkt. Somit wird es meist nicht so negativ empfunden wie das Pop-up.

Pop-Up

Pop-Up (Dt. „plötzlich Auftauchen”) bezeichnet ein Element einer Seite oder eines Programms, das „aufspringt“ und dabei andere Teile überdecken kann. Meist nutzen Webseiten Pop-Ups um Werbefenster zu öffnen. Diese Form der Werbefenster hat allerdings ein schlechtes Image, da es sich als äußerst störend erweisen kann.

Poster

Personen die einen Beitrag (Post) in einem Forum oder Blog hinterlassen bezeichnet man als Poster. Der Begriff stammt aus dem englischen „to post“ (abschicken).

PPC

PPC bezeichnet eine Online-Marketing Methode, das „Pay per click“ System. Werbetreibende zahlen demjenigen, der das Werbemittel zur Verfügung stellt nur für tatsächlich auf ihr Banner ergangene Klicks eine Gebühr. Siehe auch Affiliate Marketing und Affiliate Links.

Quadruple Play

Mit Quadruple Play wird die Erweiterung der Triple Play bezeichnet. Triple play bedeutet das Zusammenwachsen von Festnetz, Fernsehen und Breitband auf Basis der Internet Protokoll Technik. Mit Quadruple Play wurde noch die Mobilfunk-Komponente hinzugefügt.

RIA

Rich Internet Application (RIA) steht für eine Anwendung, die auf dem Internet basiert und dabei zahlreiche Möglichkeiten zur Verwendung bietet. Eine RIA erkennt man an 3 wesentlichen Grundmerkmalen:

a) Sie muss nicht installiert werden

b) Es wird über das Internet auf sie zugegriffen

c) Sie interagiert mit dem Nutzer

Somit ist eine RIA ein kleines Programm im Internet, das beispielsweise Anfragen bearbeiten kann, ohne den Server zu belasten und somit wesentlich flüssiger zu bedienen ist als eine normale Webseite.

Schwarm – Intelligenz

Schwarmintelligenz (engl. swarm intelligence), das Forschungsfeld der Künstlichen Intelligenz (KI), das auf Agententechnologie basiert, heißt auch Verteilte Künstliche Intelligenz (VKI). Das Arbeitsgebiet versucht, komplexe vernetzte Softwareagentensysteme nach dem Vorbild staatenbildender Insekten wie Ameisen, Bienen und Termiten, sowie teilweise auch Vogelschwärmen zu modellieren. G. Beni und J. Wang hatten den Begriff swarm intelligence 1989 im Kontext der Robotikforschung geprägt.

Die Individuen staatenbildender Insekten agieren mit eingeschränkter Unabhängigkeit, sind in der Erfüllung ihrer Aufgaben jedoch sehr zielgerichtet. Die Gesamtheit solcher Insektengesellschaften ist überaus leistungsfähig, was Forscher auf eine hochgradig entwickelte Form der Selbstorganisation zurückführen. Zur Kommunikation untereinander nutzen Ameisen beispielsweise Pheromone; Bienen den Schwänzeltanz. Ohne zentralisierte Form der Oberaufsicht ist das Ganze also mehr als die Summe der Teile. Die VKI-Forschung geht davon aus, dass die Kooperation künstlicher Agenten höhere kognitive Leistungen simulieren kann; Marvin Minsky bezeichnet dies als Society of Mind. Ein Einsatzbeispiel für diese so genannten Ameisenalgorithmen stellten Sunil Nakrani von der Oxford University und Craig Tovey vom Georgia Institute of Technology 2004 auf einer Konferenz über mathematische Modelle sozialer Insekten vor; sie modellierten die Berechnung der optimalen Lastverteilung bei einem Cluster von Internet-Servern nach dem Verhalten der Bienen beim Nektarsammeln.

Für die Kommunikation zwischen den Agenten wird häufig die Knowledge Query and Manipulation Language (KQML) eingesetzt.

Screening

Mit Screening wird ein nach festgelegten Kriterien ausgerichtetes Auswahlverfahren bezeichnet, bei dem man aus einer großen Gesamtpopulation einen kleinen Teil mit den vorbestimmten Eigenschaften heraussiebt.

Site impressions

Wie oft eine Website in einem gewissen Zeitraum aufgerufen wird bezeichnet man als Site Impressions. Zu beachten ist hierbei, dass User, die während dieses Zeitraums die Website mehrmals aufsuchen, ebenfalls mehrmals mitgezählt werden. Trotzdem gibt diese Zahl einen ersten Eindruck auf die Auslastung und Beliebtheit einer Website.

Signaling

Signaling bedeutet im Rahmen der asymmetrischen Informationen, dass die informierte Partei relevante Informationen über sich zu der uninformierten Partei trägt, um so das Problem der asymmetrischen Informationen zu lösen.

Skyscraper Ad

Werbefläche, die auf einer Webseite vertikal herunterlaufend angezeigt wird und somit die Form eines Turms hat.

Social Bookmarking

“social bookmarking” ist der Begriff für das Austauschen von Informationen und Diskutieren über diverse Internetseiten durch User einer Community. Auf speziellen Communitys wie del.icio.us können gefundene Webseiten diskutiert werden und anders als beim „bookmarking“ auf dem Heim-PC sind die Favoriten über den Zugang von jedem Computer aus verfügbar.

Social Network

Der englische Begriff social network bezeichnet Web 2.0-Anwendungen, wie etwa MySpace, Piczo oder StudiVZ, welche ein „Freundenetzwerk“ als virtuelles Interaktionsgeflecht darstellen. Benutzer solcher Webseiten können in der Regel ein persönliches Profil von sich entwerfen, um so den öffentlichen Eindruck zu schärfen.

Social Network Fatigue

Bezeichnet Ermüdung und Stress, der durch das Erstellen und Pflegen übermäßig vieler Accounts und Networking Seiten verursacht werden kann.

Social Tagging

Beim Social Tagging werden bestimmten Objekten von größeren Personengruppen, also hier den Mitgliedern einer Community, Schlagwörter zugeordnet. Man spricht hierbei auch vom gemeinschaftlichen Indexieren. Siehe auch Tagging

Social Software

Social Software ist ein Sammelbegriff für Anwendungen und Systeme, die Kommunikation und Interaktion zwischen Menschen fördern.

Sticky Ad

Sticky Ad ist eine Bezeichnung für kleine einblendbare Werbefenster, die dem User beim scrollen einer Seite folgen. Verändert sich die Größe des Fensters, so positioniert sich das Werbefenster selbständig neu und es kann separat von seinem „Mutterfenster“ geschlossen werden.

Streaming

Streaming bezeichnet die kontinuierliche Übertragung von Daten, meist eines im Internet abgerufenen Videos.

Streuverlust

Personen, die durch eine Marketingkampagne zwar erreicht werden, jedoch nicht zur eigentlichen Zielgruppe gehören und auch kein Interesse zeigen, bezeichnet man als Streuverlust.

Sub-Community

Sub-Communities sind Communities die nur teilweise eigenständig sind und mit einer Sammelcommunity in Verbindung stehen. Es handelt sich also hierbei um Teilgruppen, die gerade bei Communities mit weit gefassten Themengebieten entstehen können, sobald sich mehrere Nutzer für ein spezielles Thema interessieren.

Tag (-Wolke), tagging

Bestimmten Objekten wie Fotos, Beiträgen und Videos werden Schlagwörter zugeordnet, diese ermöglichen eine Art Indexierung die zum späteren wieder finden der Beiträge genutzt werden kann. Mit Hilfe von Schlagwörtern können über Datenbanken bessere Matching Ergebnisse erreicht werden. Auch im Zusammenhang mit Affiliate Links ermöglichen sie die Zuordnung der Werbung zu Inhalten mit dem entsprechenden Tag. Grafisch werden die Tags oftmals in Tag-Wolken dargestellt, dabei werden die populärsten Tags größer dargestellt.

Traffic

Mit Traffic bezeichnet man Datenaufkommen im Internet, von rein quantitativer Seite betrachtet. Traffic wird daher in Mengeneinheiten wie Megabyte, Gigabytes oder gar Terrabytes gemessen. Traffic entsteht, wenn eine Seite aufgerufen wird oder Dateien runter- oder hochgeladen werden. Der zu erwartende Traffic einer Website hängt von verschiedenen Faktoren ab. Neben der Nutzerzahl spielt es vor allem eine Rolle ob die Seite hauptsächlich aus Textinhalten besteht (wenig Traffic) oder aus Medieninhalten wie Videos, Bildern und Musik (hoher Traffic).

UMTS

Universal Mobile Telecommunications System (UMTS) ist der Mobilfunkstandard der 3. Generation und bietet Datenübertragungsraten im DSL Bereich. Somit ist dieser Standard dem vorherigen GSM Standard weit überlegen. Die Lizenzen für UMTS wurden im Juli/August 2000 für rund 50 Mrd. Euro versteigert, die Markteinführung erfolgte aber erst 2004 und der Anteil an UMTS Nutzern ist noch vergleichsweise gering. So kamen Anfang 2007 etwa 50% aller UMTS Nutzer weltweit aus Japan, im Vergleich zu 5% aus Deutschland.

Usability

“Usability” bezeichnet die Eignung einer Anwendung bei der Nutzung die vorgegebenen Ziele effektiv, effizient und zufriedenstellend zu erreichen.

User Credit System

Ein Motivationssystem für User einer Community, eines Forums oder Online Games. Für aktives Einbringen in das Community-Leben (Beiträge etc.) erhalten sie Punkte die mit „Rängen“ oder anderen Belohnungen (meist rein symbolische Bedeutung, selten materiell) versehen werden. Dies soll sie motivieren sich weiter zu engagieren.

User Generated Content

Als User Generated Content bezeichnet man den Inhalt (Content) einer Community oder Internetseite, der von einem oder mehreren Benutzern (User) selbst erzeugt (generiert) wurde. Darunter zählen Medieninhalte wie Bilder und Texte aber auch Audiodaten oder Filme. Diese Inhalte werden anderen Interessierten – in der Regel kostenfrei – zur Verfügung gestellt.

VDSL

Spricht man von Very High Speed Digital Subscriber Line (VDSL) so meint man meist das in Deutschland seit 2006 verfügbare VDSL2. VDSL2 ist ein Übertragungsverfahren, bei dem die theoretischen Übertragungsraten mit 200 Mbit/s deutlich über der von derzeit für private Haushalte gängigem DSL liegen. Aufgrund der Aktualität der Technik sind die Kosten hoch, weshalb VDSL noch hauptsächlich im kommerziellen Bereich verwendet wird und nur in großen Ballungszentren verfügbar ist.

Video-Community

Community, bei der Benutzer Videos hochladen, anschauen, bewerten und kommentieren können.

Viral Marketing

Viral Marketing ist eine Marketing Strategie, die soziale Netzwerke zum Zwecke einer Art Mundpropaganda nutzt. Der Begriff entstand aus dem Gedanken heraus, dass sich die Werbebotschaft hierbei wie ein Virus ausbreiten soll. Das Internet ist hierfür die ideale Kommunikationsmöglichkeit. Allerdings muss auch eine Viral Marketing Kampagne sorgfältig geplant und vorbereitet werden, auch die Durchführung und Verbreitung der Botschaft erfordert weitere Einflussnahme des Werbenden. Weiterhin muss auch das Produkt für eine derartige Werbeform geeignet sein. Die höchsten Erfolgschancen haben Produkte, die der Unterhaltung dienen.

Virtual Community

Eine Virtual Community oder Online-Community (Netzgemeinschaft) ist eine Gemeinschaft von Menschen, die sich via Internet begegnet und austauscht. Ermöglicht wird dies durch dafür eingerichtete Plattformen. Chat, Instant-Messenger und Foren sind die bekanntesten Tools, die Kommunikation zwischen den Mitgliedern ermöglichen. Eine Online-Community muss aufgebaut, gepflegt und betreut werden. Oft werden Mitglieder aus der Online-Community für die Aufgaben mit einbezogen (user generated content).

VODCAST

Videoinhalte Podcasten; also speziell für Mobile Geräte wie Handy, PDA oder iPOD erstellte Videos veröffentlichen, die andere Benutzer dann online herunterladen und ansehen können.

Web 2.0

Web 2.0 ist ein unscharf umrissener Oberbegriff für die Beschreibung einer Reihe interaktiver Techniken und Dienste des Internets – speziell des WWW – und einer geänderten Wahrnehmung des Internets. Der Begriff „Web 2.0“ beschreibt eher vage eine veränderte Wahrnehmung und Benutzung des Web. Hauptaspekt aus organisatorischer Sicht: Inhalte werden nicht mehr nur zentralisiert von großen „Medien“, der „vierten Gewalt“, erstellt und an die Massen verbreitet, sondern auch von unabhängigen Leuten, die sich untereinander vernetzen, der „fünften Gewalt”. Typische Beispiele hierfür sind Wikis, Weblogs sowie Bild- und Videoportale und Tauschbörsen. Der als Marketing-Schlagwort eingeführte Begriff hatte relativ großen Widerhall in den Medien. „Web 2.0“ existiert nicht wirklich (anders als z. B. eine bestimmte Software-Version), sondern bezeichnet am ehesten das Zusammenwirken verschiedener Technologien und eine vermutete bzw. kommerziell/gewerblich gewollte Entwicklungsrichtung.

Web 3.0

Web 3.0 ist der Sammelbegriff für die dritte Generation des World Wide Web. Da derzeit noch nicht feststeht wie Web 3.0 eigentlich aussehen wird, ist dieser Begriff eigentlich nur ein Platzhalter. Sicher ist jedoch, dass es allgegenwärtig, sowie mobil abrufbar sein soll und das Internet durch neue Strukturen revolutionieren soll.

Web Cast

Ein Webcast ist dem Zweck nach ähnlich einer Fernsehsendung, jedoch für das Medium Internet konzipiert und durch die Möglichkeit der Interaktion einer Fernsehübertragung auch voraus.

Das übertragene Programm ist meistens Liveinhalt, jedoch sind die Streams auch im Nachhinein meistens noch als Aufzeichnungen abrufbar. Ursprünglich waren Webcasts einfach über das Internet gestreamte Übertragungen. Mittlerweile ergibt sich jedoch eine Überschneidung mit Videokonferenzen über das Internet, denn oft wird den Zuschauern die Möglichkeit geboten, während der Übertragung Fragen zu stellen.

Web Collaboration

synchrone Zusammenarbeit über das Internet mittels Web-Conferencing, Net Meetings zur Überbrückung von Zeitzonen und räumlichen Entfernungen

Widget

Bedienelemente in einer grafischen Benutzeroberfläche bezeichnet man als „Widget“. Sie ermöglichen dem Benutzer auf der Oberfläche zu agieren und Aktionen durchzuführen. Beispiele für Widgets sind Icons und Scrollleisten.

Im Zusammenhang mit Web 2.0 werden allerdings kleine Hilfsprogramme die auf dem Desktop eines Computers erscheinen als Widget beizeichnet. Sie bieten ergänzende Funktionen für Websiten. Um sie anzeigen zu können sind allerdings Programme von Nöten die dies ermöglichen.

Wikis

Sind Websites, auf denen Informationen von mehreren Nutzern eingegeben und verbunden werden. So entsteht ein virtuelles Lexikon, welches das gesammelte Wissen mehrerer Personen zu einem bestimmten Bereich (oder zu vielen verschiedenen Bereichen) wiedergibt. Der Vorteil eines Wikis besteht darin, dass sich Informationen immer wieder nachschlagen lassen und sie nicht von einer Person alleine stammen, sondern von vielen verschiedenen und sie somit viel weitreichender sein können. Wikis sind mittlerweile überall leicht verfügbar und es gibt eine Vielzahl von Nutzungsmöglichkeiten, im privaten wie auch geschäftlichen Bereich. Grundsätzlich lässt es sich auch einrichten ob jeder auf das Wiki zugreifen kann und das Recht erhält dort zu schreiben. Oder ob es nur für eine bestimmte Benutzergruppe zugänglich sein soll.

Advertisements

One Response to Web 2.0 Glossar

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: